Alle Infos zum Elektro-Scooter Kauf

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  • Die besten Angebote

Vorteile eines E-Scooters

  • Macht dich mobiler
  • Einfach zu transportieren
  • Schnell aufladbar
  • Emissionsfrei
  • Ideal zur Arbeit, Schule oder Uni
  • Für Hundehalter oder am Campingplatz

Alles, was du über Elektro-Tretroller wissen musst

Elektro-Tretroller – auch als E-Scooter bezeichnet – sind der letzte Schrei in den USA und auch in Europa voll im Kommen. Die Parkplatznot in vielen Städen wird immer größer. Die Kommunen müssen ihre Emissionsziele erfüllen und erteilen ein Dieselfahrverbot nach dem anderen. Willst du mobil, flexibel, ökologisch und dazu auch noch cool und ein Trendsetter sein? Worauf wartest du dann noch? Informiere dich hier beim besten E-Scooter Ratgeber im Netz und leg dir dann einen Elektro-Roller zu. Was du alles über Elektro-Tretoller vor dem Kauf wissen musst, gibts gleich hier:

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Akku, Motor und Reichweite

Akku

Der Akku ist das Herz eines jeden E-Scooters. Er treibt den Motor an und ist entscheidend für die Leistung und Reichweite. Die Akku-Kapazität variiert zwischen 4Ah und 14Ah sowie einer Spannung von 12V bis 36V. Die meisten E-scooter Modelle sind bereits mit Lithium-Ionen Akkus ausgestattet. Moderne LI Akkus haben eine Lebensdauer von bis zu 50.000 km bzw rund 1.500 Ladezyklen. Neue Elektro-Tretroller gibt es auch schon mit einem Reserve-Akku zu kaufen.

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Motorleistung 

Die Motorleistung eines Elektro-Tretrollers reicht je nach Modell von 250 bis 1.000 Watt. Die Einsteigermodelle sind in der Regel mit einem 150 bis 250 W starken Motor ausgestattet. Die Leistung der Elektro-Tretroller der Mittelklasse liegt meist bei 250 bis 500W. Die  Topmodelle verfügen fast durchgehend über Motoren mit 500 bis zu 1.000 W Leistung.

Reichweite 

Wie weit bzw wie lange man mit einer Akkuladung fahren kann, hängt von vielen Faktoren ab. Diese sind insbesondere das Gewicht des E-Scooters und Fahrers, Fahrweise, Steigung, Gegenwind und selbstverständlich der Akku selbst. Eine genaue Vorhersage der Reichweite eines Elektro-Tretrollers ist daher nur schwer zu treffen. Dessen solte man sich vor dem Kauf und beim Lesen der Herstellerangaben bewusst sein.

Je nach Ausgestaltung der genannten Parameter kann man mit einer Akkuladung bis zu 50 km weit fahren, wie etwa mit dem E-Scooter Wizzard 2.5S. Einsteigermodelle schaffen oft nur  bis zu 15 km. Danach muss der Akku wieder an der Steckdose aufgeladen werden.  Die meisten Akkus können in zirka 2 bis 5 Stunden wieder vollständig aufgeladen werden. Eine Spitzenzeit schafft etwa der e-TWOW Booster Plus S mit lediglich 1,5 bis 2 Stunden Ladezeit. 

Fairerweise muss gesagt werden, dass bei der Reichweite von den Herstellerangaben in der Regel 5 km abgezogen werden können, um einen realistischen Wert zu haben. Bei besonders schweren Fahrern, häufiger starker Beschleunigung und Steigung kann man aber auch schon einmal bis zu 30% abziehen. Wer sich einen Elektro-Tretroller kaufen möchte, sollte sich davor gut überlegen, welche Distanzen man regelmäßig zurücklegen will.

Langsames und gleichmäßiges Fahren verlängert die Reichweite enorm. Wer zudem beim Fahren zusätzlich mit dem Fuß anschiebt kann mit einer Ladung sogar noch mehr Kilometer rausholen. Da die anfängliche Beschleunigung immer eine große Menge an Energie verbraucht, ist es klug, vor dem Gasgeben 2-3 Mal zu treten. Mit diesem Trick kommt man eventuell sogar noch weiter als vom Hersteller angegeben.

Geschwindigkeit

Die Elektro-Tretroller können eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h erreichen, zB der Wizzard 2.5S. Auch hier gilt wie bei der Reichweite, dass die Herstellerangaben teilweise zu positiv ausfallen. Nimmt man die Herstellerangabe und zieht man davon ca. 5 km/h ab, hat man in der Regel den realistischen Wert. Selbstverständlich hängen diese Werte insbesondere auch immer vom Gewicht des Fahrers und den Straßenverhältnissen ab. Man sollte sich vor dem Kaufen überlegen, welche Streke man hauptsächlich zurücklegen wird (zB den Weg zur Arbeit oder Uni). Ist diese Strecke flach und weist nur wenige Geraden auf, muss der E-Scooter nicht unbedingt die stärkste Motorisierung haben.

Viele E-Scooter Modelle verfügen über variabel einstellbare Geschwindigkeitsstufen, zB 10km/h, 20km/h und 30km/h. Bergauf nimmt die Geschwindigkeit logischerweise ab bzw. ist wesentlich mehr Motorleistung erforderlich. Je nach Modell sind Steigungen bis 25 Grad machbar. Viele E-Scooter verfügen zudem über einen Tempomat (Cruise Control). Der Tempomat behält die gewählte Geschwindigkeit bei, ohne dass der Gasgriff gedrückt werden muss.

Man kann mit den Elektro-Tretrollern selbstverständlich auch ohne Verwendung des Elektromotors fahren. Ist etwa der Akku leer oder will man sich die Ladung einteilen, kann man den Scooter ganz klassisch mit seinen Beinen anschieben und danach je nach Schwung rollen lassen.

Reifen

Die Bereifung ist entscheidend für den Fahrkomfort des Elektro-Tretrollers. In der Regel sind die Reifen zwischen 5 und 12 Zoll (= 12,7 bis 30,48 cm) groß. Generell gilt, je schlechter der Untergrund, sprich je mehr Unebenheiten oder je weicher der Untergrund, desto größer und breiter sollten die Reifen sein. Auch hier gilt, dass man sich vor dem Kauf überlegen sollte, welche Strecke man mit dem E-Scooter hauptsächlich befahren wird.

Vollgummireifen

Die meisten E-Scooter sind mit Vollgummireifen ausgestattet. Diese sind sehr robust, dafür aber auch etwas härter. Sie geben Erschütterungen und Vibrationen stärker weiter. Reifenschäden und platte Reifen durch Nägel oder sonstige Beschädigungen sind aber so gut wie unmöglich.

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Luftbereifung

Einige Elektro-Tretroller haben eine Luftbereifung, welche sich besser an die unterschiedlichen Terrains anpassen, dafür aber auch immer entsprechend aufgepumpt sein müssen. Sie zeichnen sich durch einen sehr hohen Fahrkomfort aus, sind aber auch anfälliger für Beschädigungen. Luftgefüllte Reifen verleihen dem E-Scooter zudem bei nasser Fahrbahn oder auf Kieswegen in der Regel einen besseren Halt. 

Luftkammerreifen

Eine tolle Mischvariante für E-Scooter sind die sogenannten Luftkammerreifen. Sie sind ähnlich robust wie Vollgummireifen, bieten aber trotzdem den annähernd selben Dämpfungseffekt wie ein Luftreifen.

Gewicht

Die bestimmenden Elemente für das Gewicht des E-Scooters sind dessen Material und die Größe des Akkus. Die Elektro-Tretroller bestehen in der Regel entweder aus Kunststoff, Stahl, Aluminium oder Carbon. Die Carbonbauweise ist in der Regel die leichteste.

Je größer der Akku, desto schwerer ist auch der E-Scooter. Blei-Gel Akkus sind schwerer als etwa Lithium-Ionen Akkus. Das Gewicht des Elektrorollers sollte inklusive Akku bei maximal 20 Kilo liegen. Wer beabsichtigt, seinen E-Scooter auch regelmäßig zusammenzuklappen und etwa in der U-Bahn mitzutragen, dem empfiehlt sich, ein leichteres Modell, das heißt ca 7 bis 11 kg, zu wählen. Dies gilt insbsondere für weniger kräftige Personen. Wir raten jedem, sich vor dem Kauf eines E-Scooters gut zu überlegen, ob man den Roller manchmal tragen möchte oder nicht. Jedes Kilo spielt hier eine Rolle.

Wieviel Gewicht hält ein E-Scooter aus? Die maximale Tragkraft der Elektro-Tretroller liegt bei ca 90 bis 120 kg.

Größe

Die Elektro-Tretroller sind meist zirka 1,1 m lang und im aufgeklappten Zustand ungefähr ebenso hoch. Die Lenkstange kann in der Höhe fast immer mit einem einfachen Klick noch bis zu 10 cm verstellt werden.

Wer beabsichtigt, seinen E-Scooter auch manchmal zu tragen oder etwa im Kofferraum zu transportieren, sollte darauf achten, dass er faltbar ist; das heisst, dass die Lenkstange parallel zum Trittbrett umgeklappt werden kann. Weiters bieten die meisten Modelle auch die Möglichkeit, die Lenkergriffe einzuklappen, um den E-Scooter auch in der Breite zu verkleinern.

Personen bis zu einer Größe von 185 cm können durchwegs angenehm mit einem E-Scooter fahren. Größeren Fahrern ist anzuraten, den Elektro-Tretroller vor dem Kauf jedenfalls einmal auszuprobieren.

Bordcomputer

Viele am Markt erhältlichen Elektro-Tretroller sind mit einem Bordcomputer ausgestattet.  Dieser zeigt je nach Modell etwa den Status des Akkus, die aktuelle Geschwindigkeit, die durchschnittliche Geschwindigkeit, den km-Stand, die Fahrzeit sowiedie Aussentemperatur an. Mit dem Bordcomputer werden auch das Licht, der Tempomat und die Hupe bedient. 

Einige E-Scooter verfügen auch über eine sogenannte Kickstart-Funktion. Dabei handelt es sich um eine alternative Möglichkeit zum Starten des Motors. Dabei hält man den Gashebel gedrückt und schiebt den Elektro-Tretroller mit dem Fuss einige Schritte an. Diese Startfunktion schont zum einen den Motor verhindert auch ein unbeabsichtigtes Losfahren. Wer diese Funktion deaktivieren möchte, kann dies in der Regel über den Bordcomputer auch tun.

Preise

Die Preise von Elektro-Tretrollern gestalten sich ganz unterschiedlich. Günstige Elektroscooter für Kinder starten bei ca. € 100  bis € 150. Diese verfügen aber nur über Motoren mit sehr geringer Leistung. Einsteigermodelle für Erwachsene gibt es zwischen € 150 bis € 500. Auch in diesem Preissegment gibt es bereits sehr gute E-Scooter.

In der Kategorie zwischen € 500 – € 1.000 kann man bereits absolute Topgeräte kaufen. Käufer, die auf der Suche nach einem robusten, gut ausgestatteten Elektro-Tretroller sind, werden in diesem Preissegment sehr wahrscheinlich fündig werden. Grundsätzlich sind ab € 1.000 die Grenzen nach oben offen und namhafte Hersteller verkaufen auch Elektro-Tretroller bis zu € 2.500.

 

Sicherheitsausstattung

Unabhängig davon, ob ein Elektro-Tretroller rein rechtlich für die Straße zugelassen ist oder nicht, sind aus Gründen der eigenen Sicherheit folgende Dinge zu beachten:

Bremsen

Der E-Scooter sollte über gute Bremsen verfügen. Natürlich kann man auch selbst die Geschwindigkeit drosseln und zusätzlich mit den Füßen bremsen. Je schwerer der Roller und je höher die Bauartgeschwindigkeit, desto stärker sollten aber auch die Bremsen sein. Die meisten Roller sind entweder mit Scheibenbremsen oder Trommelbremsen ausgestattet, welche entweder mit einem Handgriff oder einem Daumengriff bedient werden. Scheibenbremsen sind zwar in der Regel sehr effektiv, aber auch in der Anschaffung und im Austausch teurer. Zudem führen oftmals auch zu einer schnelleren Abnutzung und Verschleiß. 

Bei den besseren Modellen sind auch oftmals Bremsen mit einer Rekuperationsfunktion anzufinden. Das bekannteste System dazu ist das sogenannte KERS-System (Kinetic Energy Recovery System = engl. für System zur Rückgewinnung kinetischer Energie). Dieses aus der Formel 1 stammende System bedeutet, dass der Impuls des Rades bei jedem Bremsvorgang dazu benutzt wird, um den Akku wieder aufzuladen. Mit anderen Worten: je öfter du bremst, desto weniger schnell entlädt sich dein Akku und desto höher ist somit deine Reichweite. Darüber hinaus verlängert dieses System auch die Lebensdauer des Akkus. Elektro-Tretroller mit KERS-System sind etwa der SXT Carbon V2SXT light Ecoe-TWOW Booster PlusElektro-Scooter Moovi oder der eFlux Lite One

Unabhängig von der Art der verbauten Bremse reicht es – sofern es nicht bergab geht – bei vorausschauender Fahrweise oftmals bereits aus, einfach das Gas wegzunehmen. Die dadurch erzielte Motorbremsung verringert (zumindest in der Ebene) sofort die Geschwindigkeit. Zusätzlich haben fast alle E-Scooter am Markt eine manuelle Fußbremse am Hinterrad.

ACHTUNG: Ist die Bremse des E-Scooters elektronisch gesteuert, funktioniert sie auch nur, wenn der Bordcomputer und somit der Akku eingeschaltet ist. Ist der Akku etwa leer und bewegt man seinen E-Scooter nur mit den Beinen, kann man in diesem Fall auch nur mit dem Fuß am Boden oder der Fußbremse am Hinterrad bremsen.

Licht

Wenn du vorhast, deinen Elektro-Tretroller auch bei Dunkelheit zu benutzen, ist darauf zu achten, dass der E-Scooter auch über eine Lichtanlage verfügt. Es empfehlen sich LED-Scheinwerfer vorne und im Idealfall auch hinten oder zumindest ein Bremslicht am Hinterrad. E-Scooter ohne eigene Beleuchtung können aber problemlos – genauso wie etwa Fahrräder – mit mobilen Lichtanlagen nachgerüstet werden

Trittbrett

Das Wichtigste dazu ist, dass das Trittbrett des E-Scooters rutschfest ist und genug Platz für beide Füße bietet. Das Trittbrett ist in der Regel bei allen Elektro-Tretrollern rund 15 cm breit und auch in Ordnung. Wer mit beiden Füßen nebeneinander in Fahrtrichtung stehen möchte, sollte sich nach  einem Modell mit einem extrabreiten Trittbrett, wie etwa dem Razor E300umsehen. 

Hupe

Elektro-Tretroller die einen Bordcomputer haben, verfügen oftmals auch über eine Hupe. Die Hupe ist wahrscheinlich nicht das wichtigste Sicherheitsfeature, wer aber in der Stadt und dabei insbesondere auf Gehsteigen oder Radwegen unterwegs ist, dem hilft eine Hupe jedenfalls, um sich leichter bemerkbar zu machen.

Seitenständer, Parkposition

In der Regel kann man seinen Elektro-Scooter an einer Hausmauer oder an Radparkplätzen abstellen oder direkt mit nach Hause oder ins Büro nehmen. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, sollte vor dem Kauf darauf achten, dass ein Seitenständer vorhanden ist. Meist noch praktischer ist es, wenn der Elektro-Tretroller über die Möglichkeit einer Parkposition verfügt. Das heisst, dass die Lenkstange nicht ganz (sohin bis zum Trittbrett) eingeklappt wird, sondern nur zur Hälfte, sodass der E-Scooter vorne auf dem Trittbrett aufliegt.

Straßenzulassung

Wer sich einen Elektro-Tretroller kaufen und ihn insbesondere auch auf der Straße nutzen möchte, sollte sich über seine Straßentauglichkeit informieren. Grundsätzlich gilt, dass die rechtliche Einordnung der Elektro-Tretroller nicht immer einfach fällt. Wie auch bei vielen anderen technologischen Neuerungen (vgl. etwa Drohnen, Hooverboards, etc.) dauert es immer einige Zeit, bis die jeweiligen Gesetzgeber die rechtiche Situation an die Technik anpassen. Derzeit stellt sich die rechtliche Lage in Deutschland und Österreich folgendermaßen dar:

Deutschland

Laut deutscher Straßenverkehrsordnung gilt: „Fahrzeuge mit Antrieb, die schneller als 6 km/h fahren, benötigen eine Straßenzulassung für den Straßenverkehr. Ansonsten ist die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig und das Gerät darf nur auf privaten Grundstücken genutzt werden.“

Die meisten Elektro-Tretroller können bis auf 25 km/h beschleunigen. Zum Fahren im Straßenverkehr ist ein Mofa-Führerschein erforderlich. E-Scooter ab 25 km/h setzen einen Führerschein der Klasse B oder M voraus. Fährt der Elektro-Tretroller schneller als 20 km/h, besteht Helmpflicht.

Ebenso müssen Elektro-Tretroller, die im öffentlichen Verkehr gefahren werden, folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie müssen einen festen festinstallierten Sitz haben.
  • Sie müssen eingebaute Lichter haben.
  • Sie brauchen einen Rückspiegel.
  • Sie müssen Dualbremsen haben.
  • Sie müssen für den Verkehr mit entsprechenden Nummernschildern zugelassen sein.
  • Die Elektroroller müssen haftpflichtversichert werden.
  • Sie müssen einer StVZO Konformitätsprüfung standhalten.

Sie müssen für den Verkehr mit entsprechenden Nummernschildern zugelassen sein.

  • Die Elektroroller müssen haftpflichtversichert werden.
  • Sie müssen einer StVZO Konformitätsprüfung standhalten.

Wenn man seinen Elektro-Tretroller nicht zugelassen hat und keinen Führerschein dafür hat, kann man ihn ohne Bedenken auf privaten Firmengeländen, in angelegten privaten Parks oder Hafengebieten und auf Messegeländen fahren, die nicht öffentlich sind. Bevor man sich für den endgültigen Kauf eines Elektro-Tretrollers entscheidet, sollte man sich also überlegen, wofür man ihn nutzen möchte und ob er eine Straßenzulassung hat.

Österreich

In Österreich sind 3 Kategorien zu unterscheiden:

  • Fahrzeugähnliches Kinderspielzeug: Elektro-Tretroller mit einem Reifendurchmesser bis zu 30 cm und einer Bauartgeschwindigkeit bis zu 5 km/h gelten als fahrzeugähnliches Kinderspielzeug. Diese Geräte sind für eine Verwendung außerhalb der Fahrbahn bestimmt, sohin darf man damit auch auf dem Gehsteig fahren.
  • Einordnung als Fahrrad: Liegt der Reifendurchmesser des E-Scooters über 30 cm oder hat er eine Bauartgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h (bei einer maximalen Motorleistung von 600 Watt), so wird er rechtlich als Fahrrad eingeordnet. In diesem Fall gelten dieselben Bestimmungen wie beim Fahrrad: Vorder- und Rücklicht, Bremsen und Klingel sind notwendig. Für diese Geräte sind Fahrradanlagen, wie zum Beispiel Radfahrstreifen und Radwege, vorgesehen.
  • Einordnung als Kraftfahrzeug: Hat der E-Scooter eine Bauartgeschwindigkeit über 25 km/h oder Motorleistung von mehr als 600 Watt, so gilt er als Kraftfahrzeug. Für ein solches Kraftfahrzeug benötigt man eine Zulassung, Versicherung sowie einen Führerschein.

Fakt ist, dass immer mehr Elektro-Tretroller auf Deutschlands und Österreichs Straßen zu sehen sind. Der Trend hat bereits voll eingesetzt und wird auch noch weiter Fahrt aufnehmen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die jeweiligen Gesetzgeber auf diesen Trend reagieren und die Gesetzeslage an den Bedarf und die neuen Entwicklungen anpassen. In Österreich werden die meisten Elektro-Tretroller rechtlich als Fahrrad eingestuft und können daher bereits problemlos gekauft und benutzt werden. In Deutschland ist der Gesetzwerdungsprozess betreffend E-Scooter noch im Gange.

Elektro-Tretroller kaufen – Fazit

Vor dem Kauf eines Elektro-Tretrollers sollte man sich zunächst überlegen, für welche Zwecke man den Roller nutzen möchte. Das Gewicht spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Wer vorhat, den E-Scooter regelmäßig auch in der Hand zu tragen, der sollte jedenfalls ein klappbares, leichteres Model bis maximal 11 kg wählen. Ein weiteres zentrales Element eines E-Scooters ist die Akkuleistung. Wichtig ist weiters, dass der Roller gut verarbeitet und robust ist. Die Erfahrung zeigt, dass es bei schlechter Verarbeitung durch Erschütterungen schnell zu Verschleißerscheinungen kommt. Wer einmal einen E-Scooter ausprobiert hat, weiß, dass es insbesondere in der Stadt kein praktischeres und cooleres Fortbewegungsmittel als einen Elektro-Tretroller gibt.